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Steh aufrecht und locker mit Schuhen — Arme natürlich hängen lassen, nicht anspannen oder strecken.
Miss vom Boden bis zur ersten großen Falte nach dem Handballen — das ist die Handgelenksfalte, der Übergang von Hand zu Arm.
Nicht bis zum Knöchel, nicht bis zur Mitte des Unterarms — exakt die Falte direkt am Handgelenk.
Rechtshänder messen den linken Arm, Linkshänder den rechten Arm.
Am besten kurz messen lassen — alleine ist es schwierig, den Messpunkt exakt zu treffen. Ein Maßband reicht völlig aus.
1 Inch = 2,54 cm · Herren-Standard = 91,5 cm ± 2,5 cm · Damen-Standard = 81,5 cm ± 2,5 cm
Von der Mittelfinger-Spitze bis zur unteren Handballenfalte.
XS <17 · S 17–19 · M 19–21 · L 21–23 · XL >23 cm
Dein Ziel beeinflusst die Empfehlung: Wenn du ambitioniert bist, empfehlen wir Equipment das dich fordert und belohnt — kein reines Anfänger-Setup das du in einem Jahr wieder tauschen musst. Bei "Spaß / egal" optimieren wir auf maximalen Komfort.
Ab ~55 Jahren: Graphit oder weicherer Flex oft sinnvoller — weniger Schwungspeed, mehr Gelenkschonung. Ab ~65: Graphit meist klare Empfehlung.
Gewicht beeinflusst in Kombination mit Schwungtyp die Swingweight-Empfehlung. Schwerere Spieler tendieren zu mehr Schaftgewicht für Stabilität und Kontrolle.
Tennisellbogen/Golferellbogen: Stahl überträgt Impact-Vibration direkt → Graphit oder gedämpfter Stahl empfohlen.
Schulter/Handgelenk: Leichteres Swingweight und Gesamtgewicht reduziert Belastung.
Rücken: Kürzere Schläger und aufrechte Lie-Einstellung entlasten.
Tempo ≠ Speed. Beschreibt wie schnell der Übergang vom Rückschwung zum Durchschwung ist — unabhängig von der Gesamtgeschwindigkeit. Ein langsamer Spieler kann ein aggressives Tempo haben.
Das Kopfgefühl im Schwung ist der direkte Indikator für das richtige Swingweight. Wer den Kopf kaum spürt, hat meist zu leichte Schläger — der Schwung wird instabiler und das Timing leidet. Wer ihn sehr stark spürt, kämpft möglicherweise mit zu schweren Köpfen, was Ermüdung über 18 Löcher erzeugt.
Feedback = wie viel du vom Treffer spürst.
Direkt / fest: Vibration spürbar, klares Signal wo du getroffen hast — Stahl, hoher Torque.
Normal: Feedback ohne Härte — Standard für die meisten Spieler.
Weich / gedämpft: Wenig Vibration, angenehm bei Beschwerden — Graphit, SteelFiber, Nippon Modus3.
Schlank / Blade-like: Schmaler Topline, wenig Offset, kaum Cavity — sieht präzise aus, gibt viel Feedback, fordert sauberen Kontakt. Typisch: Miura, Titleist T150, TM P7MC.
Normal / ausgewogen: Mittlere Topline, etwas Cavity, leichter Offset — gutes Gleichgewicht aus Optik und Fehlertoleranz. Typisch: Srixon ZX7, Ping i230, TM P770, T200.
Vertrauensweckend / größer: Breite Sohle, tiefe Cavity, mehr Offset — gibt am Adress-Point Sicherheit, maximale Fehlertoleranz. Typisch: Srixon ZX5, Ping i525, TM P790, T300.